Belege sofort abfotografieren — daran scheitere ich seit Jahren. Ich sammle sie in einer Schublade und hasse mich im April dafür.
Erik Brandtlast month
Mein Setup für Zeiterfassung, Rechnungen und Belege
Nach fünf Jahren Herumprobieren ist es erstaunlich unspektakulär geworden:
- Zeiterfassung: eine App auf dem Rechner, ein Projekt pro Kunde, Start/Stopp. Keine Unterprojekte mehr — die habe ich nie ausgewertet.
- Rechnungen: Buchhaltungssoftware mit Bankanbindung, Rechnung raus in zwei Minuten.
- Belege: alles sofort abfotografieren, einmal im Monat eine halbe Stunde sortieren.
- Verträge und Angebote: ein Ordner mit Textbausteinen.
Das Wichtigste war nicht die Werkzeugwahl, sondern der feste Termin: jeden Freitag 16 Uhr eine Stunde Papierkram. Vorher habe ich es quartalsweise in Panik gemacht.
Comments (5)
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Daniel Rothlast month
0Miriam Scholzlast month
Erfasst du auch die unbezahlte Zeit (Angebote, Akquise, Buchhaltung)? Ich habe damit angefangen und war ziemlich erschrocken.
0Anna Bergerlast month
Bei mir liegt der Wert eher bei 30 Prozent. Das war die Rechnung, die meinen letzten Preissprung ausgelöst hat.
0Erik Brandtlast month
Ja, seit zwei Jahren. Bei mir sind es 22 Prozent nicht abrechenbare Zeit. Genau diese Zahl brauchst du, um deinen Stundensatz ehrlich zu kalkulieren.
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Tobias Krügerlast month
Der feste Termin ist der eigentliche Trick, dem stimme ich zu. Bei mir ist es Montagmorgen, weil ich Freitag nachmittags zu nichts mehr zu gebrauchen bin.
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